Die Geschichte des Padel: Zeitreise von Acapulco bis zur Weltbühne
Stell dir einen Hinterhof in Mexiko vor, ein paar Mauern, einen Schläger ohne Saiten – und die Idee, Tennis auf kleinem Raum zu spielen. Daraus wurde eine der am schnellsten wachsenden Sportarten der Welt. Steig ein in die Zeitreise.
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1969
Acapulco: Die Idee
Enrique Corcuera gilt als Erfinder des Padel. Auf seinem Grundstück in Acapulco baut er einen kleinen, von Mauern umgebenen Platz von rund 20 × 10 Metern. Das Besondere: Die Wände gehören zum Spiel, der Ball darf nach dem Aufprall zurückkommen. So entstehen lange Ballwechsel auf kleiner Fläche.

Illustration Symbolbild, keine historische Fotografie. -
1974
Marbella: Der Sprung nach Europa
Der spanische Adelige Alfonso von Hohenlohe lernt den Sport kennen und lässt im Marbella Club die ersten Plätze in Spanien bauen. Die Costa del Sol wird zum Startpunkt des europäischen Padel. (Die Quellen nennen teils auch 1970 – gesichert ist: Marbella ist die Wiege in Spanien.)

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Mitte der 1970er
Argentinien: Ein Volkssport entsteht
Julio Menditeguy bringt Padel nach Argentinien. Dort erobert der Sport die Clubs so stark, dass er bis heute zu den beliebtesten Freizeitsportarten zählt.

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Ab den 1990ern
Vom Hobby zum organisierten Sport
Verbände entstehen, Turniere werden ausgetragen, Spanien und Argentinien liefern sich Duelle auf höchstem Niveau. Padel bekommt Regeln, Ranglisten und Profis.
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2013
Die Profi-Tour
Mit der World Padel Tour in Spanien bekommt der Sport eine große Bühne mit Fernsehbildern, Stars und vollen Hallen.
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Seit 2022
Premier Padel
Eine neue Profi-Serie bringt Padel in Arenen auf der ganzen Welt. Immer mehr Länder bauen Plätze, immer mehr Menschen greifen zum Schläger.
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Heute
Eine weltweite Bewegung
Schätzungen sprechen von rund 25 Millionen Spielern weltweit. Neue Plätze entstehen in Städten, Hotels, Vereinen und auf Dächern – auch in Deutschland wächst die Szene spürbar.

Illustration Symbolbild, keine historische Fotografie.

Padel oder Tennis? Die wichtigsten Unterschiede
Wenn du Tennis spielst, fühlst du dich auf dem Padel-Court schnell zu Hause – und trotzdem ist vieles anders:
| Padel | Tennis | |
|---|---|---|
| Platz | ca. 20 × 10 m, kompakt | ca. 23,8 × 8,2 m (Einzel), im Doppel 11 m breit |
| Wände | Wände und Glas gehören zum Spiel | Nein, Ball ist nach dem zweiten Aufprall tot |
| Schläger | Ohne Saiten, massiv und gelocht | Mit Saiten bespannt und länger |
| Aufschlag | Von unten, nach einem Aufsetzer | Meist von oben |
| Spielerzahl | Fast immer Doppel, zu viert | Einzel oder Doppel |
| Zählweise | 0 – 15 – 30 – 40 – Vorteil | Genauso |
Warum alle gerade so gehypt sind
- Schnell zu lernen: Schon in der ersten Stunde gibt es echte Ballwechsel – die Wand verzeiht vieles.
- Sozial: Zu viert auf kleinem Raum, man redet, lacht und feiert jeden Punkt gemeinsam.
- Für alle: Egal ob jung oder älter, Einsteiger oder Profi – das Spiel gleicht aus.
- Kompakt: Ein Court braucht wenig Fläche, deshalb entstehen so schnell neue Plätze.
- Spannend: Der Ball kommt von der Wand zurück, Punkte drehen sich noch in letzter Sekunde.
Und wer zählt mit? Genau dafür haben wir das Score Band gebaut: ein Padel-Punktezähler fürs Handgelenk, ohne Akku und ohne App. Wie die Zählweise funktioniert, kannst du auf der Seite Über uns direkt ausprobieren.