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27.10.2026

Die Geschichte des Padel: Zeitreise von Acapulco bis zur Weltbühne

Stell dir einen Hinterhof in Mexiko vor, ein paar Mauern, einen Schläger ohne Saiten – und die Idee, Tennis auf kleinem Raum zu spielen. Daraus wurde eine der am schnellsten wachsenden Sportarten der Welt. Steig ein in die Zeitreise.

  • 1969

    Acapulco: Die Idee

    Enrique Corcuera gilt als Erfinder des Padel. Auf seinem Grundstück in Acapulco baut er einen kleinen, von Mauern umgebenen Platz von rund 20 × 10 Metern. Das Besondere: Die Wände gehören zum Spiel, der Ball darf nach dem Aufprall zurückkommen. So entstehen lange Ballwechsel auf kleiner Fläche.

    Illustration: Hinterhof-Court in Acapulco 1969
    Illustration Symbolbild, keine historische Fotografie.
  • 1974

    Marbella: Der Sprung nach Europa

    Der spanische Adelige Alfonso von Hohenlohe lernt den Sport kennen und lässt im Marbella Club die ersten Plätze in Spanien bauen. Die Costa del Sol wird zum Startpunkt des europäischen Padel. (Die Quellen nennen teils auch 1970 – gesichert ist: Marbella ist die Wiege in Spanien.)

    Illustration: Beach Club mit Padel-Court in Marbella
    Illustration Symbolbild, keine historische Fotografie.
  • Mitte der 1970er

    Argentinien: Ein Volkssport entsteht

    Julio Menditeguy bringt Padel nach Argentinien. Dort erobert der Sport die Clubs so stark, dass er bis heute zu den beliebtesten Freizeitsportarten zählt.

    Illustration: Sportclub mit Padel-Courts in Argentinien
    Illustration Symbolbild, keine historische Fotografie.
  • Ab den 1990ern

    Vom Hobby zum organisierten Sport

    Verbände entstehen, Turniere werden ausgetragen, Spanien und Argentinien liefern sich Duelle auf höchstem Niveau. Padel bekommt Regeln, Ranglisten und Profis.

  • 2013

    Die Profi-Tour

    Mit der World Padel Tour in Spanien bekommt der Sport eine große Bühne mit Fernsehbildern, Stars und vollen Hallen.

  • Seit 2022

    Premier Padel

    Eine neue Profi-Serie bringt Padel in Arenen auf der ganzen Welt. Immer mehr Länder bauen Plätze, immer mehr Menschen greifen zum Schläger.

  • Heute

    Eine weltweite Bewegung

    Schätzungen sprechen von rund 25 Millionen Spielern weltweit. Neue Plätze entstehen in Städten, Hotels, Vereinen und auf Dächern – auch in Deutschland wächst die Szene spürbar.

    Illustration: Moderner Padel-Court mit Glaswänden bei Dämmerung
    Illustration Symbolbild, keine historische Fotografie.
Moderner Padel-Court mit Glaswänden
Echtes Foto: So sieht ein moderner Padel-Court aus – Glaswände, Kunstrasen, Netz in der Mitte. Foto: David Hawgood (Regent’s Park, London), CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons.

Padel oder Tennis? Die wichtigsten Unterschiede

Wenn du Tennis spielst, fühlst du dich auf dem Padel-Court schnell zu Hause – und trotzdem ist vieles anders:

Padel Tennis
Platz ca. 20 × 10 m, kompakt ca. 23,8 × 8,2 m (Einzel), im Doppel 11 m breit
Wände Wände und Glas gehören zum Spiel Nein, Ball ist nach dem zweiten Aufprall tot
Schläger Ohne Saiten, massiv und gelocht Mit Saiten bespannt und länger
Aufschlag Von unten, nach einem Aufsetzer Meist von oben
Spielerzahl Fast immer Doppel, zu viert Einzel oder Doppel
Zählweise 0 – 15 – 30 – 40 – Vorteil Genauso

Warum alle gerade so gehypt sind

  • Schnell zu lernen: Schon in der ersten Stunde gibt es echte Ballwechsel – die Wand verzeiht vieles.
  • Sozial: Zu viert auf kleinem Raum, man redet, lacht und feiert jeden Punkt gemeinsam.
  • Für alle: Egal ob jung oder älter, Einsteiger oder Profi – das Spiel gleicht aus.
  • Kompakt: Ein Court braucht wenig Fläche, deshalb entstehen so schnell neue Plätze.
  • Spannend: Der Ball kommt von der Wand zurück, Punkte drehen sich noch in letzter Sekunde.

Und wer zählt mit? Genau dafür haben wir das Score Band gebaut: ein Padel-Punktezähler fürs Handgelenk, ohne Akku und ohne App. Wie die Zählweise funktioniert, kannst du auf der Seite Über uns direkt ausprobieren.